MUSIKTHERAPEUTISCHER UNTERRICHT Neue Wege im Umgang mit der Krankheit
Die Musiktherapie wird in der Heinrich-Brügger-Schule im Rahmen des schulischen Stundenplans als Angebot im Bereich „Kreative Therapie“ angeboten.
Zielgruppe
Kinder und Jugendliche im Bereich der Rehabilitationskinderklinik für Psychosomatik und Atemwegserkrankungen von Klasse 1 bis 13 (einschließlich der beruflichen Schulen)
Umfang
Es gibt insgesamt sechs Gruppen an drei Tagen in der Woche. Je Gruppe steht wöchentlich eine Doppelstunde zur Verfügung. Hinzu kommt für vier Gruppen im Bereich Psychosomatik eine halbe Stunde je Gruppe für Teambesprechungen. Bei den beiden Atemwegsgruppen ist die Teambesprechung im Stundenangebot integriert.
Ziele
Aktive Musiktherapie:
Durch die freien und teilweise geführten Improvisationen werden Fähigkeiten gefördert, um
Gefühle nonverbal auszudrücken und zu integrieren
bisherige Verhaltensmuster zu erkennen und alternatives Verhalten zu erspielen
Grenzen zu finden in zumeist selbst gewählten Spielregeln
eigenverantwortlich Kommunikationsformen zu finden
differenzierte Kontaktfähigkeit zu entwickeln
auf einander zu hören, Geduld, Ausdauer, Spontanität, Freude, vertiefte Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein zu fördern
unabgeschlossene innere Konflikte bewusst zu machen und zu lösen
Rezeptive Musiktherapie:
Förderung der Fähigkeit zu entspannen
Erweiterung der Körperwahrnehmung
bildliche Vorstellungskraft
Stärkung der Entscheidungs- und Willenskräfte
Medien
umfangreiches musikalisches Instrumentarium
Mal- und Bastelmaterial
Märchenspielkarten
Material zur Sinneswahrnehmung
CD Spiele
MC
Ergebnisse
In relativ kurzer Zeit (4-8 Mal) werden in der Musiktherapie kleine Schritte auf dem Weg zu den o.g. Zielen erreicht, wobei die Zusammenarbeit mit den betreuenden Stationen für den Erfolg der Therapie sehr wichtig ist.
[ 13.07.2010 ]
Radtour durchs Voralpenland brachte EUR 5.000 für ein Mut machendes Therapiekonzept
Hamburg - Die Frische des noch jungen Tages lag in der Luft, als der Hamburger Jörg Wolkenhaar am vergangenen Samstagmorgen im Voralpenland kraftvoll in die Pedale trat. Eine Frische, die Großstädter wie er nur noch selten genießen können und die Anlass für seine Radsportreise war: radeln und spenden – für Kinder mit chronischen Atemwegs- und psychosomatischen Erkrankungen.